Geschichten im Sand

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Bilder aus der Sandspieltherapie


"Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?" (Gunther Schmidt)

Sandbilder thematisieren nicht nur den äußeren Lebenskontext, sondern zeigen auch Ich-Zustände, die aktuell im Erleben dominieren. In der Sandspieltherapie beziehe ich mich daher auf verschiedene Teilemodelle:

Hypnosystemische Therapie beschreibt Ich-Zustände als Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Bei der Arbeit an Sandbildgeschichten gelingt es oft, gewünschtes Erleben zu fokussieren und Ich-Zustände in ein neues Gleichgewicht zu bringen.

Narrative Therapie externalisiert Problemzustände, um sich vom Problem getrennt erfahren zu können. Sandspieltherapie ermöglicht schon vom Setting her eine Außenperspektive, die es erleichtert, bislang abgelehnte Anteile mit Abstand zu betrachten, Verständnis für sie aufzubringen und negative Selbstzuschreibungen aufzulösen.

Ego-State-Therapie (Fritzsche 2013) differenziert verschiedene Ich-Zustände, die individuell biographisch entstehen und ein unterschiedliches therapeutisches Handeln erfordern. Für trauma-assoziierte und destruktiv agierende Anteile stehen dabei im Sandspiel spezifische Vorgehensweisen bereit (Brächter 2014).

Für Traumatherapie ist Sandspiel besonders geeignet. Im Sand zeigen sich verletzte Ich-Zustände, die dem Normalbewusstsein nicht zugänglich sind. Gleichzeitig bietet Sandspieltherapie einen sicheren Rahmen für eine Traumabearbeitung, der schon von jüngeren Kindern genutzt werden kann. Ich-Zustände, die in der Vergangenheit verhaftet sind, können Entwicklungen eingehen.

Begegnen Eltern im Sandbild verletzten Anteilen ihres Kindes, fällt es ihnen leichter, sich in seine Motive einzufühlen. Sandbilder konfrontieren auch mit ungewollten Aspekten des eigenen Elternhandelns und regen dazu an, Ich-Zustände im Kontakt zum Kind zu reflektieren.

Jugendliche nutzen gern verschiedene Formen von Ego-State-Skulpturen, für die der Sand besondere Ausdrucksformen bietet.