Geschichten im Sand

narrative systemische Sandspieltherapie


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In der Therapie beziehe ich mich auf Teilemodelle, die mit unterschiedlichen Seiten einer Person arbeiten. Hypnosystemische Therapie beschreibt Ich-Zustände als Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Sind Klienten in einer Problemtrance gefangen, werden sie dazu angeregt, die Aufmerksamkeit auf gewünschtes Erleben zu richten (Schmidt 2003, 2004).

Ego-State-Therapie nähert sich Ich-Zuständen aus einer biographischen Perspektive. Traumatisierte Ego-States können dissoziiert und dem Normalbewusstsein nicht mehr zugänglich sein. Ziel der Therapie ist es, Durchlässigkeit und Kooperationsfähigkeit im inneren Team zu fördern und Integration zu erreichen (Fritzsche u. Hartman 2010, Fritzsche 2013).

Ich-Zustände zeigen sich auch in der Sandspieltherapie. Teilearbeit zielt hier darauf ab, Kindern Abstand von Problemen zu verschaffen und negative Selbstzuschreibungen aufzulösen. Traumatisierte Ego-States, die im Sandbild sichtbar werden, können vom Kind selbst geschützt und an einen sicheren Ort gebracht werden. Retro-States, die in der Vergangenheit verhaftet sind, können im Spiel Entwicklungen eingehen.

Eltern bietet Sandspiel einen Zugang zu Ego-States, die hinter dem Alltagshandeln des Kindes verborgen sein können. Begegnen sie im Sandbild verletzten Anteilen ihres Kindes, kann es gelingen, sich besser in seine Motive einzufühlen. Kindern hilft ein Teile-Ansatz, Orientierung im Umgang mit problematischen und nicht leicht veränderbaren Seiten von Eltern zu finden. In der Elternarbeit kann dazu angeregt werden, eigene Ich-Zustände im Kontakt zum Kind zu reflektieren und fürsorgliche Eltern-States zu etablieren.